Rezept für himmlische Pistazien-Kekse


Besonders in der italienischen Mehlspeis-Kultur haben Pistazien einen hohen Stellenwert. Die kostbaren (und das in jedem Sinne) Steinfrüchte, die ihren Ursprung im nahen Osten (vor allem in Persien) haben werden seit der Antike gezielt angebaut. In Italien ist besonders die sizilianische Provinz Catania und dort vor allem die Ortschaft Bronte für ihren Pistazien-Anbau bekannt.

Hier gedeiht die Pistazie wegen den geologisch und klimatisch einzigartigen Bedingungen - zwischen Ätna und dem Gebirge Monti Nebrodi in trockener Erde und heißen Sommern - die nicht viel Wasser und auch ansonsten wenig spezielle Pflege braucht, besonders gut.



Das Rezept, das wir heute mit euch teilen, konnten wir während unserer Zeit in der Patisserie mit Francesco Gennovese abschauen und haben es nicht nur für besonders schnell und einfach zuzubereiten sondern vor allem köstlich und unwiderstehlich empfunden.


Zutaten:

500gPistazien - in einer Mühle ganz fein gemahlen

100g Eiweiß

500g Staubucker

eine Prise Salz

Mark 1/4 Vanille-Schote

Staubzucker zum Wälzen




Pistazienmehl mit Eiweiß und Zucker in einer Rührschüssel zu einer Knetmasse verarbeiten, sodass eine klebrig-weiche aber zum Rollen von Kugeln ausreichend feste Masse entsteht. Die kleinen Kugeln in Staubzucker gewälzt flach drücken, sodass Taler entstehen und diese auf Backpapier setzen.

Die Kekse bei 170 Grad im Backofen 10 Minuten backen, sodass sie innen noch schön weich sind (die Backzeit ist allerdings abhängig von der Größe und Dicke der Taler und Eigenwilligkeit des Ofens).

Bevor man die Kekse vom Backpapier nimmt, sollten sie ganz ausgekühlt sein, weil sie sonst brechen.


Die Kekse sollen angeblich bis zu zwei Wochen in der trockenen Speisekammer in einer Keksdose frisch bleiben. So genau können wir das aber nicht bestätigen, denn bei uns halten sie - unabhängig von der gebackenen Menge - nie länger als 2-3 Tage ;-)


Perfekt dazu passend: der köstliche Pistazien-Likör von Zamperoni Distillati - den findet ihr hier.







Quelle für Pistazien-Wissen: http://www.italia.it/de/reisetipps/essen-und-trinken/die-pistazie-von-bronte.html



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